CARE REGIO in Bayerisch-Schwaben – SCRUM Bootstrap

Im Rahmen des bayerisch-schwäbischen Verbundprojekts CARE REGIO, an dem neben der projektleitenden Hochschule Kempten (HKE), die Hochschulen Neu-Ulm (HNU), die Technische Hochschule Augsburg (THA) und die Universität Augsburg (Uniklinikum) beteiligt sind, fand im Hochschulschloss  der Workshop „Agiles Projektmanagement in der Pflege – SCRUM Bootstrap“ statt. Neben den Praxis- und Verbundpartnern des Projekts nahmen Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Pflegeeinrichtungen aus ganz Bayerisch-Schwaben teil, um innovative Ansätze für die Pflegeorganisation kennenzulernen und zu diskutieren.

Im Projekt CARE REGIO werden innovative, digital unterstützte Pflegekonzepte entwickelt, um Pflegekräfte und Angehörige zu entlasten, die Selbständigkeit Pflegebedürftiger zu fördern und die Pflege zukunftssicher zu gestalten. Zu den Maßnahmen des Projekts gehörte auch der Scrum-Workshop, der unter der Leitung des zertifizierten Scrum-Masters und Design-Thinking-Coachs Johannes Rein durchgeführt wurde.

Die Teilnehmenden erhielten zunächst eine theoretische Einführung in das Thema Scrum und den Mehrwert, den dieses Rahmenwerk in ihrem Tätigkeitsfeld bietet. Anschließend erarbeiteten sie unter fachkundiger Anleitung gemeinsam ein Werbe- bzw. Imagevideo für den Pflegebereich.

Für eine rege Diskussion sorgte ein von Prof. Dr. Walter Swoboda, Forschungsprofessor am Institut DigiHealth und Leiter des CARE REGIO-Teilprojekts an der HNU, durchgeführter Programmpunkt: Er befragte die Teilnehmenden nach der Delphi-Methode dazu, welche Bereiche der Pflege digitalisiert werden sollten – und welche auf keinen Fall. Auf die Antworten folgte ein reger Austausch unter den Teilnehmenden, der aufschlussreiche Einblicke in den Alltag von Pflege- und Führungskräften in der Pflege lieferte.

Mehr über CARE REGIO

Gemeinsam mit der Universität Augsburg und dem Universitätsklinikum Augsburg erarbeiten die Hochschulen Augsburg, Kempten und Neu-Ulm in CARE REGIO seit 2019 digitale Lösungen für die Herausforderungen in der Pflege. Ziel des Projekts ist die Unterstützung von Pflegekräften, pflegenden Angehörigen und Pflegebedürftigen durch den Einsatz neuer technisch-digitaler Systeme und Prozesse. Das Projekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention gefördert.

Ansprechparterin HNU

Anna Carina Rothenhäusler

Moderierte die rege Diskussion – Prof. Dr. Walter Swoboda (Foto:HNU)