500 Jahre Vöhlinschloss – 15 Jahre Hochschulschloss
„Schloss sucht Schlossherren“ – so hieß es in Illertissen im Jahre 2009. Unter Federführung der Hochschule Neu-Ulm (HNU) trug die Idee eines bayerisch-schwäbischen Hochschulzentrums im etwa 500 Jahre alten Vöhlinschloss schnell Früchte. „Vom Hohen Schloss zum Hochschulschloss“ hat es sich in der Region Bayerisch-Schwaben mittlerweile zu einem festen Bestandteil der akademischen Aus- und Weiterbildung, der praxisnahen Forschung und der Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft entwickelt.
Studieren. Weiterbilden. Vernetzen.
Seit der Schlüsselübergabe vor genau 15 Jahren am 17. Dezember 2009 haben insgesamt 68.403 Studierende, Tagungsgäste und Seminarteilnehmer die gemeinsame Einrichtung der drei Hochschulen im Rahmen von 3.260 Veranstaltungen das Hochschulschloss besucht. 230 davon waren gänzlich neue, gemeinsame Veranstaltungsformate der drei neuen „bayerisch-schwäbischen Schlossherren“.
Besonders hervorzuheben ist die Vielzahl an Tagungen und Konferenzen zur Förderung des Austausches von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Als jüngstes Beispiel wurde mit enger Beteiligung der Öffentlichkeit und regionaler Unternehmen der „Bayerisch-Schwäbische Innovationspreis Transfer“ ins Leben gerufen, der im April dieses Jahres erstmals vergeben wurde.
Hochschulpräsidentin und Hochschulpräsident gratulieren zum Jubiläum
„In den letzten 15 Jahren hat sich das Hochschulzentrum Vöhlinschloss zu einem Ort des Wissens, der Innovation und der Gemeinschaft entwickelt. Möge es auch in Zukunft ein Wegweiser für neue Ideen, Bildung und Austausch sein. Herzlichen Glückwunsch und auf viele weitere erfolgreiche Jahre!“, so die Präsidentin der Hochschule Neu-Ulm und „Gründungspräsidentin“ des Hochschulschlosses Prof. Dr. Uta M. Feser.
Amtskollege Prof. Dr. Wolfang Hauke, Präsident der Hochschule Kempten, pflichtet bei: „Mit seiner einmaligen Verbindung von historischem Flair und moderner Bildungsarbeit ist und bleibt das Vöhlinschloss ein Leuchtturmprojekt unserer schwäbischen Hochschulen. Es bietet eine Plattform für interdisziplinären Austausch, fördert wirtschaftliche und wissenschaftliche Kooperationen und stärkt die Region Bayerisch-Schwaben als Bildungs- und Innovationsstandort.“

